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Vereinsgeschichte

1920

 

Mannschaft

 

19 fußballbegeisterte Herren gründen am 9. März 1920 im "Murgtäler Hof" die Spielvereinigung Freudenstadt. Der noch junge Verein hat ein großes Problem: es gibt keinen Sportplatz. Zunächst versuchen es die wackeren Fußballer auf einer Schafweide bei Lauterbad - bis der Feldhüter kommt und ihnen das Betreten des Platzes verbietet. Trotz dieser widrigen Umstände gewinnt die Spielvereinigung vor einer begeisterten Kulisse von 70 mitgereisten Freudenstädtern ihr erstes Spiel am 18. April 1920 mit 5 : 1 Toren gegen den F.C. Huzenbach. Am 1. August 1920 zählt der Verein bereits 120 Mitglieder und kann seinen Sportplatz auf dem Kienberg einweihen. Zum Eröffnungsspiel kommt die 3. Mannschaft des Stuttgarter Sportklubs, die vor 2.000 Zuschauern mit 11 : 1 Toren siegt.

1924
Die Spielvereinigung wird Meister der B-Klasse und steigt in die A-Klasse auf.

1930
Zum 10-jährigen Jubiläum wird man Meister der A-Klasse und es gründet sich die AH-Abteilung der Spielvereinigung.

1946
Durch Verordnung der alliierten Besatzungsmächte vom 9. August werden alle Sportvereine aufgelöst und der Sportverein Freudenstadt gegründet, dem die Spielvereinigung als "Sparte Fußball" angehört.

1950
Nach Aufhebung der Vereinsverordnung wird die Spielvereinigung unter ihrem alten Namen am 30. März 1950 im Gasthof zum "Schützen" neu gegründet. Bereits im ersten Jahr ihres Bestehens wird die Spielvereinigung Meister in der neuen Bezirksliga.

1953
Der Meistertitel in der Bezirksliga und damit der Aufstieg in die damalige Landesliga wird gefeiert.

1959
Die 2. Mannschaft kann die Meisterschaft in der Bezirksliga Reserve feiern.

1961
Auch in diesem Jahr kann die Spielvereinigung den Bezirksmeistertitel erringen.

1966
Die Spielvereinigung wird gleichzeitig Bezirksligameister und Meister der Reserve.

1970
Zum fünfzigjährigen Jubiläum stellt der Verein ein großes Festprogramm auf und erwartet dazu prominente Mannschaften: Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt. Die Saison 69/70 leitet den erfolgreichsten Zeitabschnitt der Spielvereinigung Freudenstadt ein. Am Ende der Runde wird der 1. Platz und damit der Aufstieg in die 2. Amateurliga erreicht. Das Endspiel um die Bezirkspokalmeisterschaft gewinnt die Spielvereinigung am 11. Juli 1970 gegen den SV Leinstetten mit 4 : 3 in der Verlängerung und auch der Meistertitel der Reserve in der Bezirksliga kann gefeiert werden. Im Jahr darauf schafft die erste Mannschaft dann in der neuen Liga gleich die Vizemeisterschaft.

1972 bis 1974
Die Erste Mannschaft wird Meister der 2. Amateurliga und steigt damit in die Schwarzwald-Bodensee-Liga, die dritthöchste Spielklasse Deutschlands, auf. Leider ist das Ergebnis nach einem Jahr 1. Amateurliga nur der 15. Platz und der Fahrstuhl geht wieder nach unten. Aber die Freudenstädter Fußballer beweisen Moral und nach Rundenschluss kann wieder die Meisterschaft und der Wiederaufstieg gefeiert werden. 3 Jahre lang kann diese hohe Spielklasse gehalten werden.

1975
Der größte Erfolg in der bisherigen Vereinsgeschichte der Spielvereinigung ist der Gewinn des Württembergischen Vereinspokals. Das Finale in Freudenstadt vor fast 2.000 Zuschauern gewinnt die Spielvereinigung im Elfmeterschießen mit 2 : 1 . Die Mannschaftsaufstellung: Im Tor: Charly Wurst. In der Abwehr: Werner Fahrner, Günther Braun, Max Keinath, Ulli Präuer. Im Mittelfeld: Dieter Grosse, Reinhold Sillak, Roland Spöhr und Fritz Knödler. Im Sturm: Rado Pongrac und Wolfgang Fischer. Ersatzspieler: Harry Kläger (100. Minute für Fritz Knödler), Reinhard Claus, Sepp Noe und Klaus Gaiser. Trainer: Werner Bickelhaupt. Die entscheidenden zwei Elfer werden von den Spielern Pongrac und Sillak verwandelt.

1975/1976 und 1976/1977
Über den Württembergischen Vereinspokal qualifiziert sich die Spielvereinigung zweimal für die Teilnahme am DFB-Pokal. In der Pokal-Saison 1975/1976 scheitert man am 3.8.1975 schon im ersten Spiel gegen Eintracht Braunschweig mit 0:7 und auch in der folgenden Saison übersteht die Spvgg die erste Runde nicht: sie verliert am 7.8.1976 mit 5:0 gegen den FSV Frankfurt.

1977
Die 2. Mannschaft wird Meister der Kreisliga C.

1978 bis 1981
Die Spielvereinigung spielt in der Landesliga, am Saisonende 1981 kommt der bittere Abstieg in die Bezirksliga.

1982
Die Spielvereinigung schafft das Double, wird Bezirksmeister und Bezirkspokalsieger und steigt wieder in die Landesliga auf.

ab 1983
Seit der Saison 1983/1984 spielt die Spielvereinigung wieder in der Bezirksliga. In dieser Zeit werden 2 Vize-Meisterschaften und je ein dritter und vierter Platz erreicht, aber zum Aufstieg reicht es nicht mehr.

1985 und 1986
Die Damenmannschaft der Spielvereinigung wird Bezirksligameister.

1986
Die Spielvereinigung spielt in Freundschaftsspielen gegen den VfB Stuttgart und gegen Eintracht Frankfurt.

1990
Zum 70jährigen Vereinsjubiläum organisiert die Spielvereinigung ein dreitägiges Festprogramm mit einem Werbespiel gegen die FC Rhein-Main Portas Prominentenmannschaft mit Paul Breitner, Gerd Müller, Jürgen Grabowski, Bernd Hölzenbein, Buffy Ettmeyer, Willi "Ente" Lippens, Bernd Nickel und vielen Anderen.

1992
Höhepunkt des Jahres ist ein Freundschaftsspiel gegen den FC Bayern München am 6. Juni.

1999
Ein trauriges Jahr: die Spielvereinigung steigt in die Kreisliga A ab.


2002
Die Spielvereinigung baut den alten Hartplatz am "Dobel" zu einem modernen Kunstrasenplatz um. Die erste Mannschaft der Spielvereinigung steigt nach drei Jahren in der Kreisliga A über die Relegation wieder in die Bezirksliga auf.

2005
Die erste Mannschaft der Spvgg wird in einem packenden Finale Bezirkspokalsieger und der Verein kann sich einen lange gehegten Wunsch erfüllen: das "Dobel"-Gebäude wird von der Stadt gekauft und ist nun Eigentum des Vereins.

2006
Die Spvgg schließt eine sehr erfolgreiche Saison ab: A- und B-Jugend werden Bezirksmeister, die 2. Mannschaft wird souverän Meister in der Kreisliga B und schafft damit den Aufstieg in die Kreisliga A, und nicht zuletzt: die 1. Mannschaft wird Vizemeister der Bezirksliga.

2007
Ein Jubeljahr für die Spielvereinigung: die 1. Mannschaft wird unter Trainer Gerd Kohler souverän Meister in der Bezirksliga und steigt nach 25 Jahren Abwesenheit in die Landesliga auf. A- und B-Jugendmannschaft werden Meister ihrer Klasse. Leider schafft nur die B-Jugend den Aufstieg in die Verbandsliga.

 

2008

Nach einer von Verletzungspech und Unglück geprägten Saison in der Landesliga steht die 1. Mannschaft in der Relegation und verliert diese auch noch unglücklich - Fazit: die erste Mannschaft steigt ab in die Bezirksliga.

 

2010

Ein Jubeljahr für die Spvgg: Trainer Klaus Zistler gelingt es, mit einer sehr jungen Mannschaft die souveräne Meisterschaft in der Bezirksliga zu erringen - ein wahrhaftes Meisterstück!

Parallel dazu ein weiteres, nicht nur vereinsinternes Highlight: im Bezirkspokalfinale stehen sich Spvgg I und Spvgg II gegenüber - ein bisher nie dagewesenes vereinsinternes Duell. Die erste Mannschaft gewinnt mit Vorsprung, aber schon die Tatsache, dass beide aktive Mannschaften der Spvgg im Bezirkspokalfinale stehen, beweist die Klasse der Spieler und ihre überragenden Leistungen in dieser Saison.

 

2011

Die C-Junioren werden souverän Meister und steigen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Landesstaffel auf. Die D-Junioren werden Bezirksmeister auf dem Feld und in der Halle und gewinnen zusätzlich noch den VR-Cup.

 

2012

Die 1. Mannschaft spielt in der 3. Saison hintereinander in der Landesliga.

Die B-Junioren holen sich den Meistertitel und steigen in die Verbandsstaffel auf.

 

2013

Nach drei Jahren in der Landesliga steigt die 1. Mannschaft in die Bezirksliga ab. Die C-Junioren holen sich den Meistertitel und steigen zum zweiten Mal in die Landesstaffel auf. Die B1 erreicht am Ende der Saison einen hervorragenden dritten Platz in der Verbandsstaffel.

 

2014

Trainer Jens Bertiller und Co-Trainer Sergej Steblau gelingt mit einer stark verjüngten Mannschaft der sofortige Wiederaufstieg in die Landesliga. Zusätzlich holt die Mannschaft den Bezirkspokal und somit das vierte Double der Vereinsgeschichte. Die B1-Junioren belegen wie in der Saison zuvor den dritten Platz in der Verbandsstaffel. 

 

2015

Kein gutes Jahr für die Spvgg.  Die 1. Mannschaft steigt nach einem Jahr in der Landesliga als Tabellenletzter wieder ab. Die 2. Mannschaft erreicht den Relegationsplatz und verliert das entscheidene Spiel und steigt nach  9 Jahren Kreisliga A in die Kreisliga B ab.

Die B-Junioren steigen nach 3 Jahren Verbandsstaffel wieder in die Bezirksstaffel ab. Die C-Junioren werden Bezirksmeister schaffen aber die Relegation in die Landesstaffel nicht.

Positiv in der Jugend: die A-Junioren werden souverän Meister gewinnen beide Relegationsspiele und steigen nach langer Abwesenheit in die Verbandsstaffel auf.

Die Vereinsgaststätte Dobel wird aufwendig renoviert und läuft unter dem Namen "Vinedo".

 

2016

Doppelten Abstieg repariert!! Beide Aktiven Mannschaften werden in ihren Ligen Meister!!. Die 1. Mannschaft mit Trainer Jens Bertiller und Co-Trainer Sergej Steblau gelingt wie im Jahr 2014 der sofortige Wiederaufstieg in die Landesliga und stellen mit Kevin Braun den Torschützenkönig der Bezirksliga. Die 2. Mannschaft gelingt ebenfalls der sofortige Wiederaufstieg in die Kreisliga A unter dem Trainerduo Marc Züfle und Niko Simionidis. Leider konnten die A-Junioren die Verbandsliga nicht halten und steigen wieder in die Bezirkstaffel ab.  

 

2017

Ein gutes Jahr für SpVgg! Gleich in ihrer ersten Saison gelingt Trainer Ingo Weil und Co-Trainer Simon Schau der Klassenerhalt in der Landesliga. Nach Abschluß der Runde landete die 1. Mannschaft auf dem Relegationsplatz. In der Relegation konnte man sich 1:0 gegen Croatia Reutlingen durchsetzten. Auch die 2. Mannschaft unter Marc Züfle und Nico Simionidis belegte nach dem Aufstieg einen guten 7. Platz. Die C-Junioren werden Bezirksmeister und steigen nach drei Jahren wieder in die Verbandsstaffel auf. Die A-Junioren holen sich ebenfalls den Bezirksmeistertitel scheitern aber an der Relegation zur Verbandsstaffel. Ebenfalls bemerkenswert: seit 2007 geht die 1. Mannschaft jetzt in die sechste Landesligasaison.

 

 

Und darauf sind wir besonders stolz:
22 Mal wurde die Spielvereinigung für gute Jugendarbeit ausgezeichnet.